top of page
Alle Beiträge/ Hier finden Sie alle aktuellen und vergangenen Beiträge, Artikel, Berichte und Analysen des JFDA in chronologischer Reihenfolge.


Yom Kippur 5787: Ein Tag der Rechenschaft
Am heutigen Sonntagabend beginnt Yom Kippur, der Versöhnungstag. Er ist der höchste Feiertag im jüdischen Jahr. 25 Stunden lang fasten Jüdinnen und Juden, sie arbeiten nicht, sie stehen über viele Stunden im Gebet. Die Synagogen sind an keinem anderen Tag so voll. Mit dem Kol Nidre am Abend beginnt der Tag, mit Ne’ila, dem Schlussgebet, wenn sich „die Tore schließen“, und einem langen Schofarton endet er. Yom Kippur ist kein Tag der Trauer, sondern der Umkehr, hebräisch Tesch
20. Sept.4 Min. Lesezeit


Zwei Tage in einem: Rosch Haschana am 11. September
Heute Abend beginnt Rosch Haschana, das jüdische Neujahrsfest. Mit dem Klang des Schofars tritt das Jahr 5787 an. Es ist ein Fest der Freude, des Neubeginns und der Hoffnung. Wir wünschen unseren Freundinnen und Freunden, unseren Partnern und Wegbegleitern ein gutes und süßes neues Jahr. Doch der heutige Tag trägt noch ein zweites Datum. Vor 25 Jahren, am 11. September 2001, griffen Terroristen von Al-Qaida die Vereinigten Staaten an. Zwei Flugzeuge trafen das World Trade Cen
11. Sept.2 Min. Lesezeit


Blutige Paradoxie: Wenn das ideologische Vorspiel zur Tat wird
Zur Hinwendung queerfeministischer Milieus zu islamistischem Antizionismus auf Berliner Pride-Demonstrationen und ideologischer Verknüpfung zum islamistischen Anschlag auf den CSD Das vergangene Wochenende offenbarte auf tragische Weise die tödlichen Abgründe einer ideologischen Verblendung, die längst nicht mehr nur Diskursräume besetzt, sondern auf den Straßen Berlins reale Opfer fordert. Der islamistische Anschlag auf den offiziellen Berliner Christopher Street Day markie
27. Juli6 Min. Lesezeit


Neue Filmveröffentlichung : "Zwischen Hörsaal und Hetze - Akademischer Antisemitismus nach dem 7. Oktober"
Die Ereignisse des 7. Oktober 2023 markieren einen tiefgreifenden Einschnitt für jüdisches Leben in Deutschland. Die Massaker der Hamas und die weltweiten Reaktionen darauf haben das gesellschaftliche Klima nachhaltig verändert. Besonders deutlich zeigen sich diese Entwicklungen an deutschen Hochschulen, an denen israelfeindliche Proteste, antisemitische Parolen und die Ausgrenzung jüdischer Perspektiven eine neue Dynamik entfaltet haben. Das Projekt „Dialog durch Kultur – Ge
23. Juli2 Min. Lesezeit


Der Angriff von Höchberg zeigt die Folgen antisemitischer Radikalisierung
In der Nacht zum Montag ist laut Medienberichten im unterfränkischen Höchberg bei Würzburg ein 65-jähriger Mann angegriffen und schwer verletzt worden – weil er einen Anstecker mit der israelischen Flagge am Revers trug. Das Opfer, Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) in Würzburg, wurde zunächst wegen des Ansteckers angesprochen und dann unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Als er am Boden lag, trat der Angreifer weiter auf Kopf und Oberkörper ein; die Tat end
22. Juli3 Min. Lesezeit


Neues Lagebild: Antisemitismus auf Versammlungen im ersten Halbjahr 2026
Das JFDA veröffentlicht eine Auswertung eigener Feldbeobachtungen im öffentlichen Raum Wie zeigt sich Antisemitismus auf Versammlungen im öffentlichen Raum? Welche Parolen, Symbole und Narrative treten wiederholt auf? Und was bedeutet es für Jüdinnen und Juden, wenn gewaltverherrlichende und delegitimierende Sprache auf Demonstrationen normalisiert wird? Diesen Fragen geht die neue Veröffentlichung „Lagebild Antisemitismus. Feldbeobachtung im öffentlichen Raum“ nach. Sie bünd
21. Juli1 Min. Lesezeit


Aktuelle Stellenausschreibung
Die folgende Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Bewerbungsschluss ist der 26.07.2026. Projektreferent*in 100 % / TV-L 11 / befristet bis zum 31.12.2026 Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Projektreferent*in für das vom Land Berlin geförderte Projekt „Jüdisches Recherche-, Feldbeobachtungs-, Informations- und Bildungszentrum“. Die Stelle hat einen Umfang von 39,4 Wochenstunden, wir
8. Juli2 Min. Lesezeit


„Keine Unterwerfung"? Der Khomeinismus hinter dem Berliner Aschura-Marsch
Unser erster Beitrag zum Aschura-Marsch des Netzwerks „Hayhat" am 27. Juni 2026 hat das Ereignis selbst dokumentiert: die Route durch das historische und politische Zentrum Berlins, die betont moderne Selbstdarstellung im Vorfeld, die zur Schau gestellten Porträts sowie die verstörende Inszenierung gefesselter Kinder. Dieser Folgebeitrag fragt nicht mehr, was geschah, sondern welche ideologische Struktur sich darin ausdrückt. Denn die Symbolik des Marsches erschließt sich ers
8. Juli6 Min. Lesezeit


Wie das Netzwerk „Hayhat“ den schiitischen Islamismus auf Berlins Straßen trug
Eine Analyse zur Demonstration vom 27. Juni Als am vergangenen Samstag, dem 27. Juni 2026, ein Bündnis unter dem Banner des Netzwerks „Hayhat“ durch das politische und historische Zentrum Berlins zog, sollte dem flüchtigen Beobachter zunächst ein Bild von Trauer und Friedensrhetorik präsentiert werden. Die Route, symbolträchtig vom Berliner Dom über Unter den Linden bis zum Gendarmenmarkt, war sorgsam gewählt, um maximale öffentliche Aufmerksamkeit zu generieren. Was vordergr
29. Juni5 Min. Lesezeit


Neue Veröffentlichung: Dossier "`Globalize the Intifada´- Überlegungen zu einer antisemitischen Parole"
Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus veröffentlicht das Dossier „Globalize the Intifada“? Überlegungen zu einer antisemitischen Parole. Die Parole „Globalize the Intifada“ ist in den vergangenen Monaten im öffentlichen Raum deutlich sichtbarer geworden: auf Demonstrationen, an Hochschulen, in sozialen Netzwerken und in politischen Kampagnen. Häufig wird sie als zugespitzter Ausdruck von Solidarität oder Protest verstanden. Für Jüdinnen und Juden ist sie
15. Juni1 Min. Lesezeit


Aktuelle Stellenausschreibung
Aktuelle Stellenausschreibung
Die folgende Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Bewerbungsschluss ist der 19.06.2026.
Projektleiter*in (100% / TV-L 12) zum nächstmöglichen Zeitpunkt, befristet bis zum 31.12.2026
8. Juni2 Min. Lesezeit


“Nakba”-Demonstrationen : sinkende Teilnehmerzahlen, zunehmende Radikalisierung
Analyse der Versammlungen in Hamburg und Berlin vom 16. Mai 2026 Teilnehmer beider Versammlungen zeigten massenhaft Flaggen des islamischen Regimes im Iran Am 16. Mai 2026 fanden in Berlin und Hamburg Demonstrationen anlässlich des sogenannten Nakba-Gedenkens statt, die trotz unterschiedlicher Dynamik auf einen gemeinsamen politischen Zusammenhang verweisen. Unter Nakba wird gemeinhin die Vertreibung und Flucht zahlreicher Araber (später: Palästinenser) im Zuge des israelisch
20. Mai6 Min. Lesezeit


Querfront-Dynamiken unter dem Label „Schulstreik“
Analyse der Demonstration gegen die Wehrpflicht vom 8. Mai 2026 Akteure aus dem Umfeld von verschwörungsideologischen Gruppen nahmen am sogenannten "Schulstreik" teil Am 8. Mai 2026 fand in Berlin eine Demonstration unter dem Motto „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ statt. Die Versammlung präsentierte sich öffentlich als jugendlicher Protest gegen Militarisierung, Aufrüstung und eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht. Vor Ort zeigte sich jedoch eine deutlich komplexere p
11. Mai3 Min. Lesezeit


Antisemitischer Angriff auf Mitarbeiter des JFDA
Hamas-Dreieck an Wohnhaus: JFDA-Mitarbeiter offenbar gezielt bedroht. Das JFDA fordert konsequente Aufklärung und Schutz für Menschen, die Antisemitismus dokumentieren. Berlin, 29. April 2026. Am Morgen des 29. April 2026 wurde an der Klingelanlage des Wohnhauses eines Mitarbeiters des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) ein rotes Dreieck festgestellt. Der Name des Mitarbeiters war zudem mit roter Farbe beschmiert. Der Betroffene hat die Polizei in
29. Apr.1 Min. Lesezeit


Chag Pessach sameach!
Pessach ist das Fest des Aufbruchs. Es erinnert an jene Nacht, in der die Israeliten Ägypten verließen – hastig, mit ungesäuertem Brot, mit der Erinnerung an die Knechtschaft im Herzen und mit der Hoffnung auf Freiheit vor Augen. Doch die jüdische Überlieferung lehrt: Die Befreiung beginnt nicht erst mit dem ersten freien Schritt. Und sie ist nicht vollendet, sobald die Tore der Unterdrückung hinter einem zufallen. Denn Ägypten zu verlassen, ist das eine. Die Sklaverei hinter
1. Apr.2 Min. Lesezeit


Veröffentlichung: Jahresreport zum Online-Monitoring 2025
Antisemitismus im Internet ist kein Randphänomen, sondern wirkt als Katalysator für Desinformation, Hass und demokratiefeindliche Einstellungen. Mit dem Jahresreport zum Online-Monitoring 2025 veröffentlicht das JFDA eine umfassende Analyse aktueller Erscheinungsformen von Antisemitismus im digitalen Raum. Der Bericht basiert auf einem entwickelten Monitoring-System und liefert fundierte Einblicke in Dynamiken, Narrative und Kommunikationsstrategien antisemitischer Inhalte au
26. März2 Min. Lesezeit
bottom of page