Neue Veröffentlichung: Dossier "`Globalize the Intifada´- Überlegungen zu einer antisemitischen Parole"
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Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus veröffentlicht das Dossier „Globalize the Intifada“? Überlegungen zu einer antisemitischen Parole.
Die Parole „Globalize the Intifada“ ist in den vergangenen Monaten im öffentlichen Raum deutlich sichtbarer geworden: auf Demonstrationen, an Hochschulen, in sozialen Netzwerken und in politischen Kampagnen. Häufig wird sie als zugespitzter Ausdruck von Solidarität oder Protest verstanden. Für Jüdinnen und Juden ist sie jedoch mit einer konkreten Geschichte von Terror, Angst und Gewalt verbunden.
Das Dossier zeigt, warum der Ruf nach einer „globalen Intifada“ nicht als harmlose Protestformel missverstanden werden darf. Es ordnet die Losung historisch, ideologisch, psychologisch, rechtlich und antisemitismuskritisch ein und arbeitet heraus, wie sie Gewalt entgrenzt, Israel delegitimiert und jüdisches Leben weltweit unter Druck setzt.
Neben der fachlichen Analyse bietet die Publikation auch praxisbezogene Hinweise für politische Bildung, Zivilgesellschaft, Medien, Verwaltung und öffentliche Debatten. Sie unterstützt dabei, Intifada-Rhetorik zu erkennen, einzuordnen und ihr sachlich wie entschieden zu widersprechen.
Levi Salomon, Gründer und Sprecher des JFDA, betont im Vorwort:
„Eine Gesellschaft, die Gewaltparolen gegen jüdisches Leben duldet oder verharmlost, gibt deshalb nicht nur eine Minderheit preis, sondern beschädigt sich selbst.“
Das Dossier steht ab sofort zum Download bereit.
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