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Neue Filmveröffentlichung : "Zwischen Hörsaal und Hetze - Akademischer Antisemitismus nach dem 7. Oktober"

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Stunde


Die Ereignisse des 7. Oktober 2023 markieren einen tiefgreifenden Einschnitt für jüdisches Leben in Deutschland. Die Massaker der Hamas und die weltweiten Reaktionen darauf haben das gesellschaftliche Klima nachhaltig verändert. Besonders deutlich zeigen sich diese Entwicklungen an deutschen Hochschulen, an denen israelfeindliche Proteste, antisemitische Parolen und die Ausgrenzung jüdischer Perspektiven eine neue Dynamik entfaltet haben.


Das Projekt „Dialog durch Kultur – Gemeinsam gegen Antisemitismus“ dokumentiert filmisch die Auswirkungen des 7. Oktober auf jüdisches Leben, die öffentliche Debatte und das politische Geschehen in Deutschland. Mit Videomaterial, Interviews sowie fachlichen Analysen und Einordnungen zeichnet das Projekt nach, wie antisemitische Narrative verbreitet, normalisiert und als vermeintlich legitime politische Positionen dargestellt werden.


Der Dokumentarfilm „Zwischen Hörsaal und Hetze – Akademischer Antisemitismus nach dem 7. Oktober“ richtet den Blick auf die Entwicklungen an deutschen Hochschulen. Er dokumentiert studentische Besetzungen und Protestaktionen, bei denen antisemitische Parolen, Symbole und Feindbilder offen zutage treten. Zugleich zeigt der Film, wie jüdische Studierende zunehmend mit Anfeindungen, Einschüchterungen und einem schwindenden Sicherheitsgefühl konfrontiert sind.


In Interviews mit Expert:innen werden die dokumentierten Ereignisse und gesellschaftlichen und ideologischen Hintergründe eingeordnet. Dabei wird sichtbar, wie akademische Begriffe und Theorien zur Legitimation antisemitischer Haltungen herangezogen werden und wie Hochschulleitungen und andere

Verantwortungsträger vielfach nur unzureichend auf die entstandene Situation reagieren.


„Zwischen Hörsaal und Hetze“ ist ein filmisches Dokument über die Erosion des demokratischen Diskurses an deutschen Hochschulen. Der Film verdeutlicht, wie Antisemitismus unter dem Deckmantel politischer oder akademischer Kritik verbreitet wird, und unterstreicht die Notwendigkeit, jüdische Perspektiven ernst zu nehmen und antisemitische Strukturen auch im akademischen Raum klar zu benennen.


Der Film ist hier abrufbar.


Der Film wurde vom Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e. V. im Rahmen des Projekts „Dialog durch Kultur – Gemeinsam gegen Antisemitismus“ produziert.


Gefördert aus Mitteln des Aktionsfonds gegen Antisemitismus der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 
 
 

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