Unterstützer:innen

Dr. Berndt Schmidt

Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

„Man kann, wie das auch im demokratischen Israel unter Israelis selbst der Fall ist, unterschiedliche Meinungen zu Themen israelischer Politik haben, bspw. zum umstrittenen Thema der Siedlungspolitik. Das ist ebenso natürlich, wie man eine Meinung zur französischen, isländischen oder deutschen Politik haben kann und soll. Zum Existenz- und Verteidigungsrecht Israels aber gibt es keine zwei Meinungen und kein „ja, aber“. Auch nicht dazu, dass Antisemitismus eine geschichtsvergessene und erbärmliche Einstellung ist. Was ich, oft unter dem Deckmantel „Kritik an Israel muss ja wohl erlaubt sein“ (stimmt), an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe, auch bei Demonstrationen auf den Straßen Berlins, der Reichshauptstadt des Holocaust, ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend. Wir sind noch lange nicht am Ziel und daher engagiere ich mich im Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus.“

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Prof. Dr. Dr. h.c Monika Schwarz-Friesel

Kognitionswissenschaftlerin und Professorin an der TU Berlin

„Antisemitismus ist keineswegs ein historisches Phänomen oder nur ein Problem von extremistischen Randgruppen, sondern als fester Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses auch in der gebildeten Mitte verankert. Im 21. Jahrhundert werden Juden als Juden immer noch diskriminiert und stigmatisiert, in der Manifestationsvariante des Anti-Israelismus sogar ganz öffentlich. Die sozialpolitische

Relevanz der Bildungs-, Öffentlichkeits-, und Kulturarbeit

des JFDA, das auf die Gefahren moderner Judenfeindschaft aufmerksam macht, ist für unsere Demokratie daher nicht hoch genug einzuschätzen. Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.“

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Petra Pau

Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Die Linke

„Eigentlich müssten Alarmglocken schrillen: Jüdinnen und Juden gründen ein eigenes Netzwerk gegen Antisemitismus. Sie, die erneut oder immer noch pauschal Angefeindeten, werben für Demokratie und Toleranz für ihr Deutschland.

Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei,

weil es nötig ist.“

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Gitta Connemann

MdB, CDU

„Demokratien sind ein schlechter Nährboden für glühenden Hass und hemmungslose Vorurteile. Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“